Theater

Musiktheater in der Volksschule: „Der Mann im Mond“
Nach der langen Corona-Durststrecke gab es für die Volksschüler in
Scheiblingkirchen endlich wieder einmal eine Abwechslung vom Schulalltag, ein
Ereignis worauf sie sich freuen konnten. Das „Team Sieberer“, ein pädagogisches
Musiktheater für Kinder, wurde in die Schule eingeladen, um ein Stück aus ihrem
Repertoire zu zeigen. Die Theatergruppe agiert als Partner für Initiativen, deren
Botschaften und Impulse kindgerecht in Schulen und Kindergärten gebracht
werden sollen. So auch im Stück „Mann im Mond“, wo es um Freundschaft, Wertschätzung und
Solidarität geht.
Zu Beginn unterhalten sich die beiden Hauptdarsteller Heli und Luna darüber, was wohl besser sei:
Allein zu sein oder Freunde zu haben. Dabei stellt sich heraus, dass Luna keinen einzigen Freund hat.
Deshalb ist sie auf der Suche nach dem Mann im Mond, von dem sie glaubt, dass er so einsam sei wie
sie und vielleicht auch einen Freund sucht. Dann erzählt sie Heli von ihren eigenartigen Nachrichten
auf dem Handy und fängt an, traurig zu weinen.
Die Kinder im Publikum wurden in den Dialog der beiden Bühnendarsteller eingebunden. Sie durften
ihre eigenen Schulfreunde vorstellen und mit der traurigen Luna sprechen; bei den musikalischen
Einlagen waren die Burschen und Mädchen eifrig dabei. Am Ende des Stücks ertönte eine mysteriöse
Stimme – der Mann im Mond, der in Wirklichkeit eine Frau ist. Die Frau im Mond erklärte, dass auch
sie nicht allein, sondern Sonne, Sterne und Galaxien rund um sie herum sind und wie wichtig es ist,
gute Freunde fürs Leben zu haben.
Die Volksschüler zeigten sich begeistert von der Vorführung. Besonders von den mitreißenden
Gesangseinlagen waren die meisten angetan. „Am besten hat mir gefallen, als die traurige Luna
wieder glücklich war!“ erzählt Elena aus der vierten Klasse.
Schulleiterin Carmen Picher bedankt sich herzlich beim Elternverein für das Sponsoring!