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Schulchronik

Auszug aus der Schulchronik:

 

1791 Bau der einklassigen Schule. Sie wurde von 32 Schülern besucht. Ein gewisser Pichler war Lehrer.
1792 wurde für den Schulbau in Scheiblingkirchen durch die Herrschaft Aspang aus den vom Stifte Reichersberg für die Jahre 1790 - 1792 beschlagnahmten Zehentgeldern 760 fl und durch den Lehensverwalter Konrad Hayd 153 fl 5012 kr, zusammen 913 fl 50 1/2 kr, bezahlt.
1836 war das Schulhaus in einem äußerst schlechten Zustand - klein, zu tief gelegen, vollkommen naß.
1881 faßten Gemeinde- und Schulvertreter den Beschluß, ein Stockwerk auf das alte Gebäude aufzusetzen.
Am 31. 8. erfolgte die Einstellung des Unterrichtes. Bereits am 5. 9. wurde mit dem Bau begonnen.
Am 29. 10. wurde die Eisenbahn Wien - Aspang eröffnet.
1882 Am 3. 1. wurde mit dem Unterricht wieder begonnen.
18. 4. 800 fl Subvention für den Schulbau. In dieser Zeit gab es einen Am wöchentlichen Ferialtag (Donnerstag).
1895 Im Juni wurde der Ort 1,30 m hoch überschwemmt. Am Schulhaus entstand ein großer Schaden.
1897 Im April und Mai war die Schule wegen einer Scharlachepidemie eineinhalb Monate geschlossen.
1914 Im Frühjahr wurde der zum alten Pfarrhof gehörende Stall abgetragen. Der Hauptplatz entstand - und damit auch ein Turnplatz für die Schüler.
Im Sommer wurde der alte Pfarrhof an den Schneidermeister Florian Kahofer verkauft und die Villa der Frau Elise Fey vom Stifte Reichersberg als neuer Pfarrhof käuflich erworben.
1915 wurde eine generelle Schulbesuchserleichterung für die zwölf-, drei- zehn-. und vierzehnjährigen Schüler verfügt (infolge des Ersten Weltkrieges). Schon 1915 waren nur drei bzw. zwei Lehrer für über 200 Kinder tätig!
1918 Im Oktober trat die „Spanische Grippe" und die Ruhr auf. Mehrere Schüler verstarben.
1924 Am 8. 4. besuchte LSI Leopold Scheuch die Volksschule. Im Sommer wurde das Schulhaus renoviert und das elektrische Licht eingeleitet.
Dr. Ludwig Lang, Ministerialrat im BMfU, war vom 15. 9. bis 30. 10. als Lehrer tätig (2., 3. Schst. Abteilungsunterricht).
1925/26    Im Schuljahr wurde der erste Projektionsapparat angekauft
Mit dem Schuljahr 1925/26 wurde an der Volksschule der schulärztliche Dienst eingeführt.
1932 setzte der Klassenabbau ein.
1934 Im Februar brannte ein Klassenzimmer aus. Es entstand nur Sachschaden. Im Zuge der Sparmaßnahmen wurde im Schuljahr 1936/37 eine Ersparungsklasse geführt (227 Kinder - 4 Lehrer).
1938 Das Jahr brachte für die Schule keine besondere Veränderung.
1939/40 In diesem Schuljahr wurden die Schulkinder zum Heilkräutersammeln eingesetzt.
1940/41 Im diesem Schuljahr wurden die Schutzimpfung gegen Diphterie sowie der Schulfilm eingeführt.
1943 Ab 13. 8. begannen die Fliegerangriffe. Der Unterricht wurde jeden Tag um 11.30 Uhr beendet.
1944 Am 8. 12. wurde die Schule für Flüchtlinge beschlagnahmt. Ein Notunterricht wurde eingeführt.
1945 Ab 25. 3. war kein Unterricht. Im April enststand nach dem Einmarsch fremder Truppen im Erdgeschoß des Schulhauses ein Brand.
Schon am 4. Juni konnte der Unterricht wieder aufgenommen werden.
1946 Ende Oktober wurde der Schularzt Dr. Gamper von Unbekannten vom Motorrad geschossen. Er verstarb an den Folgen dieser Verletzungen.
1947/48 In diesem Schuljahrwurde der Hauswirtschaftsunterricht im Gasthaus Tauchner begonnen.
1949/50    In diesem Schuljahr war erstmals eine Schutzimpfung gegen Kinderlähmung.
1952 Am 29. 3. inspizierte LSI Hans Braun die Schule.
1955 Am 22. 10. wurde die Straße nach Reitersberg eröffnet.
1965 Am 12. Juni war Grundsteinlegung für die Volks- und Hauptschule .
1966 Am 12.9. wurde die Hauptschule eröffnet.
1968 Im August war Baubeginn für die neue Volksschule.
1970 Am 3. Juli war der letzte Schultag im alten Schulhaus.
1971/72 Erstmalig waren in diesem Schuljahrsieben Kandidaten der pädagogischen Akademie Baden auf Landschulpraxis an der Volksschule.
Am 16. 4. 1972 ereignete sich ein besonders starkes Erdbeben - Stärke 6 - 7. Im Schulort und in der Umgebung traten große Schäden an Gebäuden auf. Das Schulhaus blieb unversehrt. Die Pfarrkirche mußte geschlossen werden - Risse bis zu zehn Zentimeter Breite.
1972/73 Die einklassige Volksschule Haßbach wurde mit Ende des Schuljahres stillgelegt.
1973/74 Am 15. 9. 1973 wurde in Scheiblingkirchen ein Altenwohnheim durch den Kardinal Dr. Franz König eingeweiht.
Erstmals wurde in diesem Schuljahreine Fünftagewoche für die 1. Schulstufe eingeführt.

Am 11. 5. 1974 wurde ein Elternverein für die Volksschule und Hauptschule Scheiblingkirchen gegründet.
1974/75 Am 18. 11. 1974 wurde das alte Schulhaus abgebrochen.
Die einklassige Volksschule Kirchau wurde mit Ende des Schuljahres stillgelegt.
1976 Am 2. 12. war das größte Tief seit Menschengedenken in unseren Breiten - 710 mm!
1979/80 Ab diesem Schuljahr wurde die Fünftagewoche für alle Schulstufen eingeführt.
1981 Am 25. 10. nahm die Volksschule an der Feier „100 Jahre Aspangbahn" am Bahnhof Scheiblingkirchen-Warth teil.
1983 Der Monat Juli war der heißeste seit 124 Jahren: + 38 Grad C!
1986/87 Seit 17. 3. 1987wird an der Volksschule in der 3. und 4. Schulstufe im Rahmen des Unterrichtes für Leibesübungen wöchentlich eine Schwimmstunde angeboten.
In diesem Schuljahrwurde bei einer Meisterschaft des Bezirkes Neunkirchen der Volks- und Sonderschulen ein Knabe der 4. Schulstufe Bezirksmeister.
1989 Am 9. 6. fand erstmals im Hallenbad Scheiblingkirchen eine Meisterschaft der Volksschule statt.
1991 Am 22. und 23. 6. feierte die Schule ihr 200. Bestandsjubiläum.
Als Ehrengäste konnten unter anderen der Landesschulratspräsident Adolf Stricker, Bundesrat Franz Kampichler, Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Karl Hallbauer, Landesschulinspektor Reg. Rat. Alfred Pfeifer sowie die Bürgermeister Karl Stangl und Patriz Hattenhofer begrüßt werden.
1992/93 In diesem Schuljahr ging der langjährige (29 Jahre) Leiter OSR Josef Fuchs in Pension. Frau VD Gertraud Scherz übernahm mit Wirksamkeit von 1. 10. 1992 die Leitung.
Am 15. 10. 1993 wurde der Schulzubau durch die Landesregierung genehmigt.
1995 Am 11. 3. fand die Markterhebung der Gemeinde Warth statt.
Am 2. 7. legte der beliebte Pfarrer von Scheiblingkirchen und Religionslehrer Leonhard Lechner überraschend das Priesteramt aus persönlichen Gründen zurück.
1999 Am 7. 8. suchte ein "Jahrhunderthochwasser" das Pittental heim. Innerhalb von zwei Stunden fielen 150 Liter Regen/m² und richtete Schäden in der Höhe von mehreren Millionen Schilling an. Dutzende Häuser wurden zerstört, 800 Feuerwehrleute waren pausenlos im Einsatz.
1999 Am 11. 8. konnte man eine totale Sonnenfinsternis bestaunen.
2001 Mit 31. 3. ging Frau VD Gertraud Scherz in Pension.
Am 1. 4. trat Frau VD Elfriede Burian die Leitung der Volksschule an.